Kulturerbe
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APW.Supplementa electronica, 1 - Herausgabe der Acta Pacis Westphalicae (Quellen zum Westfälischen Frieden)
Da bisher eine historisch-kritische Edition der Akten des Westfälischen Friedens von 1648 fehlt, wurde mit diesem für die Geschichte Europas und des Reichs grundlegenden Friedensschluß begonnen.

Seit Ende der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts hat sich die "Vereinigung zur Erforschung der Neueren Geschichte e.V." die kritische Edition der Akten des Westfälischen Friedens zur Aufgabe gemacht. Initiator und langjähriger Organisator des Unternehmens (bis Ende 2002) war der Bonner Professor Konrad Repgen; seit 2003 ist Professor Maximilian Lanzinner sein Nachfolger. Die wissenschaftliche Publikation heißt Acta Pacis Westphalicae. Es ist nicht möglich und erforderlich, das sehr umfangreiche, in nahezu 200 Archiven ganz Europas erhaltene, einschlägige Aktenmaterial im vollen Wortlaut zu publizieren. Die Acta Pacis Westphalicae beschränken sich auf die grundlegend wichtigen Texte.

Die APW sind jetzt ein Vorhaben der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften in Düsseldorf. Sie werden vom Aschendorff Verlag in Münster betreut.

Im Zusammenhang mit diesem großen Editionsvorhaben werden hier die Texte des IPO und des IPM sowie vorwiegend ältere Übersetzungen online zugänglich gemacht. So kann die Rezeption der lateinischen Originaltexte in einige europäische Kultursprachen verfolgt werden. Die Übersetzungen wurden nur auf Verständlichkeit und grammatische Richtigkeit geprüft. Eine philologische und sachliche Übersetzungskritik wurde nicht vorgenommen.

Laufzeit: fortlaufend      Startdatum: 1981      

Projektort: Bonn, Münster

Beteiligte Institutionen

Förderprogramm