Kulturerbe
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Projektinformationen
Porta Hebraicorum - Erschließung und Präsentation einer bedeutenden Hebraica-Sammlung mit modernen Technologien der Informatik
Porta Hebraicorum ist ein Pilotprojekt interdisziplinärer Kooperation wissenschaftlicher Arbeitsgruppen aus den Bereichen Jüdische Geschichte und Kultur, Informatik und Bibliothekswesen. Der Begriff Hebraica bezeichnet Dokumente in hebräischer Schrift und Sprache.

Neue Methoden und Techniken der Informatik werden in diesem Projekt genutzt, um historische und bibliographische Informationen über diese Dokumente zu erschließen, zu strukturieren, zu katalogisieren, zu sichern und zu präsentieren.

Gegenstand dieses Projekts ist eine der weltweit bedeutendsten Hebraica-Sammlungen in der Bayerischen Staatsbibliothek München. Die dort aufbewahrten Drucke haben die Zeit des Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt überstanden. Die Anzahl der Hebraica in diesem Bestand des Erscheinungszeitraumes 1501-1933 wird auf ca. 2.700 Titel geschätzt. Vergleichbare Sammlungen in Deutschland wurden entweder ins Ausland geschafft oder zerstört.
(Quelle: idw-online)

Laufzeit: 2008 -      Startdatum: 2008      

Projektort: München, Gummersbach

Kontakt
Dr. Ittai Joseph Tamari
Universität München, Historisches Seminar
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
Tel: 089-2180-5467
ijtamari@lrz.uni-muenchen.de
Alex Maier
FH Köln, Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften
Steinmüllerallee 1
51643 Gummersbach
Tel: 02261 8196-6210
alex.maier@fh-koeln.de

Beteiligte Institutionen

Förderinstitution