"Zwangsarbeit 1939-1945" macht über eine zweisprachige Online-Plattform fast 600 einzelne Lebensgeschichten von Opfern des Nationalsozialismus aus 27 Ländern in Audio- und Video-Interviews zugänglich und bewahrt so die Schicksale von Zwangsarbeitern.
Die Freie Universität digitalisiert zunächst die rund 600 lebensgeschichtlichen Interviews der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft". Das Deutsche Historische Museum inventarisiert sie fachgerecht, bevor es für eine konservatorisch und sicherheitstechnisch optimale Lagerung der etwa 2000 Audio- und Videobänder und weiterer Begleitmaterialien sorgt. Die interaktive Online-Plattform, die das Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Freien Universität entwickelt, bietet schließlich Zugang zu den Zeitzeugen-Berichten. Deren wissenschaftliche Erschließung leitet der Arbeitsbereich für die Geschichte Ostmitteleuropas.
Eine erste Version der Plattform soll bereits im Herbst 2008 online gehen und vorerst hauptsächlich Wissenschaftlern für Recherchen und zur inhaltlichen Erschließung der Dokumente zur Verfügung stehen. Die vollständige Version wird ab Herbst 2009 online sein.
(Quelle: Wolfram Lippert
Freie Universität Berlin
Center für Digitale Systeme...)
Laufzeit: 2007 - 2013 Startdatum: 2007 Enddatum: 2013
Projektort: Berlin
KontaktDr. Nicolas Apostolopoulos
Freie Universität Berlin, CeDiS
Ihnestr. 24
14195 Berlin
Tel: 030 - 838 52050
Beteiligte InstitutionenFörderinstitutionFörderprogramm