Digitalisiertes Koloniales Bildarchiv an der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie privaten Stiftungen geförderte Projekt dient der Sicherung historisch-kultureller Information, so wie sie auf den überlieferten Fotographien der Kolonialgeschichte festgehalten ist. Die physische Form der Bilder ist im Original vielgestaltig: neben den Fotoglasplatten verschiedener Größe finden sich unterschiedliche Formen von Negativen sowie Positivabzüge, darunter auch Filme aus leicht entzündlichem Nitromaterial. Die Bildeinheiten werden alle nach dem gleichen Schema durch Konversion auf moderne Medien verfügbar gemacht. Nach der Langzeitsicherheitsverfilmung auf Spezialfilm durch eine ausgewiesene Dienstleistungsfirma wird die Information abgescant und auf eine CD ROM übertragen, von dort gelangen die Bilder in einen Server, der auch die Erschließungselemente, hier verbale Deskriptoren (Schlagwörter) enthält. Inzwischen sind ca. 55000 Bildeinheiten digitalisiert und nahezu vollständig über den Server im Internet verfügbar.
Laufzeit: 1995 - 2003 Startdatum: 1995 Enddatum: 2003
Projektort: Frankfurt a. M.
Beteiligte InstitutionenFörderinstitutionFörderprogramm